Vorwort

Wenn du viel zu tun hast, hast du bestimmt trotzdem mal eine Minute freie Zeit. Hier habe ich ein paar kurze Inputs für dich, die dir eine Stütze sein können, wenn du im Alltag ein vorbildhafter erfolgreicher Mensch sein willst. Ich gebe keine Garantie darauf, dass dieser Blog zu hundert Prozent die Wahrheit enthält, Fehler sind bekanntlich menschlich, oder, dass jedes der Worte in diesem Buch zu der Situation, in der du dich befindest, wenn du es liest, passt. Ich hoffe trotzdem, dass dir dieses Buch gefällt und dass es dich Gott näher bringt.
Gottes Segen und viel Erfolg wünscht
Simeon Weigel

Mittwoch, 23. März 2016

22.März – Teile und diene!


Und Jesus spricht zu ihm: Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester, aber der Sohn des Menschen hat nicht, wo er das Haupt hinlege.
Matthäus 8,20
Heute haben wir in Deutschland meistens einen Platz zum Schlafen. Selbst ein Obdachloser kann einfach in ein dafür vorgesehenes Heim gehen und dort übernachten. Die meisten von uns haben deshalb keine Ahnung wie gut es ihnen geht – wir können uns gar nicht vorstellen, gezwungenermaßen draußen zu schlafen. Jesus entschied sich, als ein Armer „Obdachloser“ Wanderprediger durch ein Land zu ziehen und zu predigen, damit wir gerettet werden konnten. Wir müssen nicht unbedingt unser Haus verlassen und ein Leben ohne Eigentum führen. Jesus wies auch Menschen an, in ihrer eigenen Stadt von ihm zu zeugen – wenn ich mein Leben betrachte, ist das eine Herausforderung, die mir nicht zu klein ist. Wir sollten bereit sein, etwas für Jesus aufzugeben: Du kannst Zeit, Geld, Freude, alle deine Talente und noch viel mehr mit anderen teilen und weitergeben, um sie zu Jesus hinzuziehen.
Wir wollen so oft nicht einmal die kleinsten Dinge abgeben, um dir zu dienen. Wir investieren so viel Zeit in Medien und so wenig Zeit in dich. Egal wie stark dieses Problem bei uns selbst ausgeprägt ist, es wäre toll, wenn du es bekämpfst. Amen!

Freitag, 18. März 2016

18.März – Jesus ist Priorität!


Anfang des Evangeliums Jesu Christi, des Sohnes Gottes;
Markus 1,1
Dieser Vers leitet das Markusevangelium ein. Es scheint, wie der Vers, den ich gestern verwendet habe, kein wichtiger Teil der Bibel zu sein. Aber es ist faszinierend, dass Markus sich so auf Jesus konzentrieren. Er stellt nicht sich selbst in den Mittelpunkt dieses Buches, das er schreibt, sondern Jesus, den Sohn Gottes. Er weiß, was das wichtigste überhaupt ist – Das Evangelium von Jesus Christus – Die frohe Botschaft, die jeden befreit, der daran glaubt (Römer 1,16). Wir sind oft sehr egozentrisch oder trauen uns nicht von Gott zu erzählen. Wenn wir uns ein Beispiel an Markus nehmen könnten wir zum Beispiel die Menschen mit „Gott segne dich“ begrüßen, um auch von Anfang an Gott ins Spiel zu bringen.
Vater, lass uns für dich leben. Wir wollen dich mit hundert Prozent unseres Lebens verherrlichen und zeigen, dass du unmögliches tun kannst. Lass uns den Glauben haben, den wir anderen weitergeben sollen. Amen!

Donnerstag, 17. März 2016

17.März – Gott gebraucht jeden!


17.März – Gott gebraucht jeden!

denen gebe ich in meinem Haus und in meinen Mauern einen Platz und einen Namen, besser als Söhne und Töchter. Einen ewigen Namen werde ich ihnen geben, der nicht ausgelöscht werden soll.
Jesaja 56,5
Gott sagt, dass er jeden, der ihn sucht (seine Sabbate hält und tut was ihm gefällt), belohnt, indem er ihm ein Haus gibt. Selbst wenn du dein ganzes Leben lang ein Wanderprediger wärst, würdest du im Himmel ein Haus erhalten. Es gibt keinen Unterschied zwischen allen Menschen, die Gottes Wort folgen außer ihre unterschiedlichen Berufungen und ihr individuelles Aussehen und Verhalten. Kurz gesagt: Wir sind total verschieden, doch Gott liebt jeden. Er zählt vorher Eunuchen und Fremde auf – wir sind oft der Meinung, dass Gott mit uns nichts anfangen kann, weil wir aus einer anderen Situation kommen, die er nicht kennt, oder weil wir sowieso in einer bestimmten Sache Versager, also „unfruchtbar“ sind. Oft habe auch ich mich nicht gefreut, weil ich so viele Fehler gemacht habe. Ich würde gerne mit dir heute die Entscheidung treffen, froh zu sein, auch wenn die Vergangenheit zum weinen ist, weil Jesus jeden gebrauchen kann.
Vater, du weißt, wie oft wir nicht auf dich vertrauen und dass wir so oft Fehler machen und uns später noch darüber ärgern, was der nächste Fehler ist. Lass uns, voller Ruhe und mit großer Kraft, Siege über die Vergangenheit und in der Gegenwart erringen. Amen!

Dienstag, 15. März 2016

15.März – Sei Froh / Dankbar!


Ein Psalm. Ein Lied zur Einweihung des Hauses. Von David.
Psalm 30,1
Manche würden behaupten, dass diese Bibelstelle gar kein richtiger oder „vollwertiger“ Bibelvers ist. Ich finde es jedoch sehr inspirierend, dass David zu so vielen Anlässen anfing Gott zu loben und sich Lieder dafür schrieb, um immer einen Vers von Lobpreis im Kopf zu haben. Ein Bruder wies mich gestern an immer dankbar zu sein, so wie es Paulus schon gesagt hatte(1.Thess. 5,18). Es ist so vieles auf der Welt, für das wir dankbar sein können. Gott hat uns viel geschenkt und so viele Wunder geschaffen, die uns staunen lassen. Wir können durch unsere Dankbarkeit am meisten von Gottes Charakter ausstrahlen, weil unsere Dankbarkeit sehr schnell sichtbar wird. Sei auch dankbar, wenn die anderen sich aufregen!
Wir sind nicht gezwungen, dankbar zu sein und dürfen doch immer „Danke“ sagen, Papa. Du hast uns so viele fantastische Geschöpfe in den Weg gestellt, die wir dankbar annehmen, an denen wir uns freuen, können. Danke!

Donnerstag, 10. März 2016

12.März – Gott ist groß!


Keiner Waffe, die gegen dich geschmiedet wird, soll es gelingen; und jede Zunge, die vor Gericht gegen dich aufsteht, wirst du schuldig sprechen. Das ist das Erbteil der Knechte des HERRN und ihre Gerechtigkeit von mir her, spricht der HERR.


Jesaja 54,17
Mir wurde heute erneut bewusst, wie sehr Gott uns unterstützt und wie mächtig er ist. Wenn wir uns bewusst sind, dass der Herr über die Arme der Engel auf unserer Seite steht und uns den Weg bahnt, können wir das über unser Leben aussprechen und siegreicher sein, weil unser Gehirn sich auf Gott ausrichtet. Auch dieser Vers ist so ermutigend und hilfreich, denn eigentlich haben wir keine Probleme, sobald dieser Vers in unserem Leben realisiert ist. Die Frage ist dann natürlich noch, wie wir ein Problem definieren. Nicht jeder Angriff auf unsere Würde ist ein Problem, denn wir müssen oft verändert werden. Es gibt auch viele Herausforderungen, die Gott uns schickt, damit wir daraus lernen. Der Unterschied ist, dass wir jede Herausforderung bestehen können, wenn wir Gott auf unserer Seite haben – das unterscheidet auch unsere Herausforderungen von Problemen.
Danke, Vater, dass du mit aller Macht auf unserer Seite stehst und uns unterstützt. Es ist wunderbar, dass es niemandem gelingen wird uns zu schaden. Hilf uns, damit wir sehen ob ein Problem wirklich ein Problem ist. Wir wollen dir dienen, ohne gegen, von dir gesandte, Schwierigkeiten zu kämpfen, damit wir sie stattdessen bestehen. Amen!

Mittwoch, 9. März 2016

10.März – Gottes Wort > Menschliches Wissen


Hast du nicht von jeher das erkannt, seitdem Gott Menschen auf die Erde gesetzt hat,
Hiob 20,4
Nur, weil etwas „seit jeher“ erkennbar war, muss es nicht immer zutreffen. Die Wissenschaft hat viele falsche Schlüsse gezogen, obwohl manche Wege, der Theorie nach, praktikabel erschienen. Wir denken oft, dass wir etwas brauchen, weil andere es brauchen, obwohl Gott uns etwas besseres geben kann. Gottes Wort wird als „einziges Regelwerk“ immer zutreffen, während Gesetze, die wir aufstellen immer überarbeitet werden müssen. Viele, oft auch wir, stellen diese Gesetze über die Nachricht von Gott, die in jeder Situation eine Hilfe ist und uns weiterbringen kann. Die menschlichen Gesetze führen dann oft zur Verletzung einzelner, je nachdem in welcher Situation sie angewandt werden. Verlasse dich also auf Gottes Wort, nicht auf Bauernregeln.
Vater, wir sind oft so voreilig und beginnen, unseren Vorteil mit menschlicher „Weisheit“ zu erkämpfen. Meist verletzen wir dadurch uns selbst und alle anderen. Danke, dass du uns helfen willst und die Verletzungen die wir angerichtet haben jetzt heilen wirst. Amen!

Dienstag, 8. März 2016

9.März – Gottes Wort


Die Stimme des HERRN ist gewaltig, die Stimme des HERRN ist erhaben.
Psalm 29,4
Oft merken wir nicht, wie mächtig Gottes Wort ist. Ich wollte heute eine Andacht über Psalm 29,7 schreiben, aber ich sah diesen Vers, den ich vorher, ohne einen Gedanken über die Bedeutung zu haben, bereits gelesen hatte. Wir dürfen uns an der Kraft, die in Gottes Wort steckt, bedienen, die in jedem Vers der Bibel vorhanden ist. Es ist nicht so, dass wir nicht über alle Verse der Bibel predigen könnten, aber es ist manchmal wichtig, dass wir uns für alle Verse öffnen. Wir sollten nicht die Bedeutung eines Verses vernachlässigen, der uns bekannt scheint. Wir könnten denken, dass wir bereits wissen, was dieser Vers uns sagt, während er selbst diesen Gedanken verneint. Gottes Wort ist so erhaben, dass wir nicht auf einen Schlag alles aus einem Vers erfassen können. Die Bibel liefert uns genug Informationen und Anweisungen um ein ganzes Menschenleben zu füllen, nur mit dem Lesen von Erklärungen der Bibel. Wahrscheinlich könnte man sich Jahrtausende(mit Gottes Hilfe sicher unendlich lang) von diesem Brot ernähren, also beginne so viel wie möglich aus Gottes Stimme zu lernen.
Vater, wir drücken dich oft in einen kleinen Kasten und behaupten, dass wir nur einen Vers bräuchten, um eine vollständige Botschaft zu verfassen. Lass uns mehr von deinem Wort verstehen und halte uns davon ab, die Konzentration auf eine Schriftstelle zu richten und anderes zu missachten. Amen!