Vorwort

Wenn du viel zu tun hast, hast du bestimmt trotzdem mal eine Minute freie Zeit. Hier habe ich ein paar kurze Inputs für dich, die dir eine Stütze sein können, wenn du im Alltag ein vorbildhafter erfolgreicher Mensch sein willst. Ich gebe keine Garantie darauf, dass dieser Blog zu hundert Prozent die Wahrheit enthält, Fehler sind bekanntlich menschlich, oder, dass jedes der Worte in diesem Buch zu der Situation, in der du dich befindest, wenn du es liest, passt. Ich hoffe trotzdem, dass dir dieses Buch gefällt und dass es dich Gott näher bringt.
Gottes Segen und viel Erfolg wünscht
Simeon Weigel

Dienstag, 19. April 2016

19.April – Sei Kühn!


Und deine Pracht - sei stark, zieh aus für die Sache der Wahrheit und der Sanftmut und der Gerechtigkeit; da lehre dich furchtbare Taten deine Rechte.
Psalm 45,5
Die furchtbaren Taten sind nicht verwerflich, gemeint ist, dass man Dinge tun soll, die einem Menschen normalerweise Angst machen. Wir sollen aus uns heraus gehen, wenn wir die Wahrheit verkünden und Aktionen wagen, die fatale Folgen haben könnten. Wenn wir Gott dienen ist die Größte Ablenkung die Angst vor den Reaktionen anderer. Wir dürfen uns nicht durch weltliche Grundsätze aufhalten lassen, die für Gott nebensächlich sind. Wir sollten Gottes Wort aber mit Sanftmut verbreiten, also niemanden Verurteilen. Genau so sollten wir gerecht sein, indem wir Gottes Wort nicht nur bestimmten Personengruppen weitergeben. Wenn Gott uns eine Person in den Weg stellt sollte es immer unser erstes Ziel sein, diese zu Jesus zu führen.
Vater, lass uns deine Wahrheit verkünden, lass uns weise, kühn, sanftmütig und gerecht sein und hilf uns selbst die furchtbarsten Konsequenzen, die unser Dienst für uns haben könnte, nicht zu fürchten, damit wir auch jetzt wo es wenige Konsequenzen gibt von dir erzählen. Amen!

Donnerstag, 7. April 2016

8.April – Der Himmel ist das Ziel!


und als sie einige seiner Jünger mit unreinen, das ist ungewaschenen, Händen Brot essen sahen -
Markus 7,2
Wir gehen oft wie die Pharisäer in menschlichen Maßstäben und sind angeekelt, wenn andere sich aus unserer Sicht unsittlich verhalten. Gestern habe ich geschrieben, dass wir uns nicht den Zeitverschwendungen und Dummheiten irdischen Ursprungs zuwenden sollten. Genau so sollten wir in der Lage sein auf Gesellschaftliche Grundsätze zu verzichten, die wir gewohnt sind, die wir aber zeitweise nicht erfahren. Paulus beschreibt, dass wir uns so verhalten sollten wie unser Umfeld, soweit es mit Gottes Wort übereinstimmt, um den Menschen möglichst nahe zu sein. Nur so können wir ein Gutes Zeugnis von Gottes Liebe sein. Denke daran, dass der Himmel unser Ziel ist und dass es nicht so wichtig ist ob du dort mit sauberen Händen ankommst, wenn nur dein Herz von Jesus geheilt und geheiligt wurde.
Wir halten uns oft an irdischen Maßstäben fest, die uns angeblich schützen und prägen Abneigungen gegenüber Menschen aus, die diese Maßstäbe nicht einhalten. Jesus, lass uns lernen, den Menschen nahe zu sein und zu wissen, dass wir dir auch ohne „klinische Sauberkeit“ nahe sein können. Amen!

7.April – Finger weg von der Versuchung!


In die Felsen treibt man Stollen, und allerlei Kostbares sieht das Auge.
Hiob 28,10
Meistens sind es irdische Dinge, die unser Auge sieht und das ist wahrscheinlich der Grund, warum wir uns so auf sie konzentrieren und sie mit aller Kraft suchen. Viele Menschen sterben an dem Stress, mit dem sie an Geld kommen wollen – aber auch wir geben uns oft Versuchungen hin, weil uns Sexuelle Befriedigung oder Geld, vielleicht auch „Sicherheit“, so wichtig ist. Wir vergessen dabei ganz, dass Gott bei uns ist, kommen aus den Dingen in die wir uns verstricken nicht mehr heraus und das alles hätte nicht passieren müssen, wenn wir uns bewusst wären, dass Gott alles für uns ist. Es ist meist gut, Dinge, die „vielleicht etwas gutes produzieren“ könnten, nicht zu beachten und derartige „Projekte“ oder Ideen nicht zu verfolgen. Kurz gesagt: Finger weg von der Versuchung!
Jesus, oft sind wir so irdisch fokussiert, obwohl du uns so oft schon auf den richtigen Weg gebracht hast verlassen wir ihn immer so schnell wieder, weil es einen breiteren Weg gibt. Wir wollen den Weltlichen Versuchungen wiederstehen, damit wir vorangehen könnnen. Amen!

Montag, 4. April 2016

5.April – Verbreite es hemmungslos!


Ich habe Gerechtigkeit verkündet in großer Versammlung; siehe, meine Lippen hemmte ich nicht - HERR, du weißt es!
Psalm 40,10
Ich finde es gut ausgedrückt, dass David seine Lippen nicht hemmte, anders gesagt er wird sich den Mund nicht stopfen lassen. Wir sollten uns so wie David sicher sein, dass wir unser ganzes Leben, ohne große Probleme, Gott hingeben können (irdische Probleme sind im Vergleich zum ewigen Leben noch nicht groß). Wir sind dazu in der Lage uns selbst für Gott aufzugeben und können Gottes Wort und die Gerechtigkeit verkünden. Es ist nicht wichtig, dass Menschen ihr Leben lang Jesus kennen und mit ihm befreundet sind, sondern dass du und andere die Ewigkeit mit Ihm verbringen. Wir müssen also dafür sorgen, dass Menschen von dem kommenden Gericht wissen.
Jesus, wir wissen nicht, wie nah das Ende ist, aber wir wollen trotzdem anderen von deiner Gerechtigkeit erzählen und sicherstellen, dass sie eine Chance hatten, egal ob sie noch 50 oder 100 Jahre Zeit gehabt hätten. Amen!

4.April – So viel Gnade!


Und der HERR sprach zu Samuel: Wie lange willst du um Saul trauern, den ich doch verworfen habe, dass er nicht mehr König über Israel sei? Fülle dein Horn mit Öl und geh hin! Ich will dich zu dem Bethlehemiter Isai senden; denn ich habe mir unter seinen Söhnen einen zum König ausersehen.
1.Samuel 16,1
http://www.jesus.ch/sites/default/files/media/225009-Kreuz-Gnade.jpgOft sind wir so auf Dinge fokussiert, die wir nicht unbedingt tun müssen. Wir haben Stress, weil wir an Aktionen festhalten, die keine hohe Priorität haben. Als ich heute diesen Vers gelesen habe, war ich wenig begeistert, weil ich schon wieder nicht alles geschafft hatte, was ich eigentlich schaffen wollte. Ich trauerte wie Samuel einer Sache nach, die Gott verworfen hatte. Das ist in unserem Leben nicht nur in Dingen so, die eigentlich nicht schlecht sind, manchmal trauern wir auch Süchten oder weltlichen Lüsten nach. Wir können aufhören, das zu tun, denn es gibt genug Aufgaben, die wir erledigen können, weil sie weit sinnvoller sind.
Papa, du gibst uns unsere Berufung und willst nicht, dass wir sie verfehlen. Danke, dass du so gnädig bist und uns immer wieder ermutigst, wie oft wir dich auch schon verlassen haben. Lass uns deine Gnade nicht missbrauchen, sondern deine Gaben verwenden. Amen!

Samstag, 2. April 2016

2.April – Sei individuell!


Den Schwachen bin ich ein Schwacher geworden, damit ich die Schwachen gewinne. Ich bin allen alles geworden, damit ich auf alle Weise einige rette.
1. Korinther 9,22
Es ist ganz wichtig, – wenn du das ganze Kapitel, aus dem dieser Vers stammt, ansiehst, kannst du es deutlich sehen – dass wir Menschen in Wort und Tat, wie man so schön sagt, ein Zeugnis von Gottes Liebe bringen. Wir müssen uns nicht von unserem Charakter her verstellen, aber wir sollten gewisse Grenzen, die Menschen aus anderen Kulturen haben, respektieren. Das müssen wir lernen um Anderen freundlich zu begegnen und sympathisch zu sein. Es ist währenddessen nicht weniger wichtig, dass du du selbst bist. Wenn du versuchst, nach dem Vorbild eines gewissen Predigers oder Evangelisten, mit vorgefertigten Phrasen und auswendig gelernten Sätzen, Menschen von Gott zu überzeugen wirst du keinen oder nur wenig Erfolg haben. Du kannst mit deinen eigenen Worten, egal wie trocken sie in deinen Ohren klingen, durch das Zeugnis deines Lebens, Menschen zu Jesus führen. Vertraue dabei auf den Heiligen Geist.
Alles was wir tun steht in deinen Händen, Vater. Wenn wir etwas tun, das nicht perfekt ist kannst du etwas gutes daraus machen. Zeige uns, dass wir, so wie wir sind, dir dienen können. Lass uns nicht eifersüchtig auf andere Menschen werden. Amen!

1.April – Guter Start


Und als er aus dem Schiff stieg, da lief ihm aus den Gräbern ein besessener Mann mit einem unreinen Geist entgegen,
Markus 1,2
http://www.20min.ch/diashow/65611/65611-jlRvoR5EUw1BdrUsTSqXMQ.jpgIch muss nur die ersten Verse eines Kapitels in der Bibel lesen um eine kurze Predigt zu erhalten, wenn ich mich auf Gott verlasse und lerne ihn zu hören. Genau so hat Jesus hier, als er gerade aus dem Schiff gestiegen war, sofort richtig gehandelt und den Besessenen geheilt. Es ist für unser Leben sehr wichtig, dass wir auf Gottes Stimme hören, denn der Weg den wir gehen müssen ist oft komplex. Es ist ähnlich wie bei einem schwierigen Strategiespiel: man muss den Überblick haben um keine Fehler zu machen. Gott kann uns den Weg zeigen, denn Jesus ist der Weg und Gott weiß immer, wohin wir gehen müssen.
Papa, wir wollen, dass du uns den guten Rat gibst, der uns leitet, damit wir an unser Ziel kommen. Wir wissen, dass du den Überblick hast und unsere Wege kennst. Du kannst uns helfen und wir nehmen deine Hilfe in Anspruch. Amen!