Vorwort

Wenn du viel zu tun hast, hast du bestimmt trotzdem mal eine Minute freie Zeit. Hier habe ich ein paar kurze Inputs für dich, die dir eine Stütze sein können, wenn du im Alltag ein vorbildhafter erfolgreicher Mensch sein willst. Ich gebe keine Garantie darauf, dass dieser Blog zu hundert Prozent die Wahrheit enthält, Fehler sind bekanntlich menschlich, oder, dass jedes der Worte in diesem Buch zu der Situation, in der du dich befindest, wenn du es liest, passt. Ich hoffe trotzdem, dass dir dieses Buch gefällt und dass es dich Gott näher bringt.
Gottes Segen und viel Erfolg wünscht
Simeon Weigel

Dienstag, 10. Mai 2016

11.Mai – Er achtet auf alles!


Hat der Regen einen Vater, oder wer hat die Tautropfen gezeugt?
Hiob 38,28
Natürlich hat Gott die Tropfen nicht „gezeugt“, doch er hat sie alle geschaffen und achtet auf sie. Wenn wir diesen Vers aus Hiobs Sicht lesen, sollten wir jetzt erkennen, dass Gott viel perfekter ist als wir, wie oft wir auch durch ihn selbst besser geworden sind. Gottes Wege sind höher als unsere Wege(Jesaja 55,8-9) und wir sollten uns sicher sein, dass alles, was er zulässt seinem Plan dient, den wir vielleicht nicht verstehen können. Wir können andererseits auch wissen, dass Gott uns in seiner Hand hält, wie man so schön sagt und auf uns aufpasst, weil er in der Lage ist uns zu schützen und uns liebt. Sei dir dessen bewusst und werde demütig aber mutig!
Papa, du bist für uns der beste Vater, den wir uns wünschen können. Sogar alle unbelebten Dinge hältst du fester in der Hand als unsere menschlichen Väter uns halten könnten. Danke, für deine Fürsorge und Liebe, die uns trägt und uns zeigt, dass unser Erfolg nur auf Gnade basiert. Amen!

Montag, 9. Mai 2016

9.Mai – Fang bei dir an!


Da sagte David zu Nathan: Ich habe gegen den HERRN gesündigt. Und Nathan sagte zu David: So hat auch der HERR deine Sünde hinweggetan5, du wirst nicht sterben.
2.Samuel 12,13
Man sagt immer so schön, dass man schon auf dem besten Weg ist, wenn man seine Schuld einsieht und natürlich ist es wahr, dass Gott dir vergibt, sobald du deine Fehler vor ihm einsiehst und eingestehst. Es ist jedoch auch wichtig, dass wir uns verändern, damit wir einerseits Gottes Gnade nicht gewissenlos verschwenden, was ihn ja traurig macht, andererseits aber auch nicht den Begriff „Christ“ durch unser schlechtes Beispiel zu einem Schimpfwort machen. Viele Gemeinden sind verhasst oder als „Sekten“ verschrien und es liegt vielleicht, neben den subjektiven Aussagen der Medien über sie, auch am schlechten Vorbild ihrer Mitglieder. Sei jetzt nicht traurig dass du dich schlecht verhalten hast sondern lebe in dem Bewusstsein weiter, dass du durch Gott in der Lage bist das richtige zu tun. Fang bei dir an und kritisiere nicht in erster Linie Andere!
Vater, danke, dass du uns als deine Botschafter eingesetzt hast, obwohl wir nicht qualifiziert für diesen Beruf sind. Lass uns durch deine Kraft immer bessere Repräsentanten deiner Liebe und Gerechtigkeit sein. Amen!

Freitag, 6. Mai 2016

6.Mai – Imprägniere Alles!


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Und er sprach zu ihnen: Geht hin in die ganze Welt und predigt das Evangelium der ganzen Schöpfung!
Markus 16,15
Wir dürfen das Evangelium sowohl Menschen als auch Tieren predigen – sogar unbelebte Gegenstände können von Gottes Wort imprägniert werden(~John G. Lake). Es ist wirklich sinnvoll, Gottes Wort in deinem Haus laut auszusprechen, laut Lobpreis zu machen und laut zu beten; du kannst außerdem alle Gegenstände, wie Obst & Gemüse aus deinem Garten oder die Jungen deiner Haustiere, mit Gottes Wort imprägnieren, was bewirkt, dass der Empfänger gesegnet wird, wenn er sie berührt. Wenn du das mit allen Dingen tust, die du weitergibst, ob sie leben oder je gelebt haben ist hierbei egal, wirst du bald sehen, wie sich deine Freunde und Verwandten verändern, weil Gott ihnen begegnet.
Papa, danke, dass dein Wort so viel Macht in sich hat und dass wir es so günstig erwerben können. Lass uns Freude an deinem Wort haben, damit wir laufend davon erzählen ohne uns dafür zu schämen und damit wir auch unser Haus damit füllen. Amen!

Donnerstag, 5. Mai 2016

5.Mai – Ermutigende Bücher


So spricht der HERR, der Gott Israels: Schreibe dir alle Worte, die ich zu dir geredet habe, in ein Buch!
Jeremia 30,2
Ich war mir oft unsicher, ob es wirklich richtig sei, dieses Buch zu schreiben und ob ich es vielleicht zu wichtig genommen haben sollte. Doch ich denke, dass es wirklich wichtig ist, dass du und ich uns manche Dinge, die Gott uns sagt aufschreiben, damit wir und andere später darauf zurückgreifen können. Es ist schön, dass mich ein Vers aus dem Buch Jeremia heute ermutigen kann, weil er Gott gehorchte und aufschrieb, was er ihm sagte. Hoffentlich kannst du durch dieses Buch ermutigt werden, genau so wie ich durch die Bibel. Vielleicht sind die Dinge, die wir jetzt aufschreiben viel weniger genial, als das was in der Bibel steht, aber schreibe trotzdem auf, was Gott dir sagt und was du erlebst, damit du andere dadurch ermutigst.
Vater, gib uns deine Worte, damit wir nichts falsches aufschreiben und andere verwirren. Lass uns bitte auch immer die Zeit finden, wichtige Dinge in irgendeiner Weise festzuhalten, damit sie später anderen weiterhelfen. Amen!

Dienstag, 3. Mai 2016

4.Mai - Eitelkeit


 

Ja, vergebens! Gott hört nicht, und der Allmächtige sieht es nicht an.
Hiob 35,13
Elihu spricht hier von Menschen die sich für wichtig halten und denken, es sei für Gott gewinnbringend, wenn er sie erhören würde. In einem Film wurde einmal die Aussage getroffen, Eitelkeit sei die „Lieblingssünde“ des Teufels, was bestimmt nicht ganz falsch ist wenn man bedenkt, dass Gott eitle Menschen nicht erhört wenn sie ihn plötzlich einmal in ihrer Not anrufen. Ich denke jedoch, dass es ein Fehler Elihus war, Hiob als eitel zu bezeichnen und es kann gut sein, dass du meistens auch demütig gegenüber Gott bist. Wir sollten aber trotzdem immer aufpassen, dass wir unsere eigenen Bedürfnisse nicht in den Vordergrund stellen und Eitelkeit so vermeiden.
Vater, du weißt, wie oft wir stolz oder eitel werden, wenn wir etwas erreicht haben oder unbedingt erreichen wollen. Oft verlassen wir für unsere Wünsche kurzerhand deine Wege und entfernen uns von dir. Lass uns das immer schnell merken, damit wir uns ändern. Amen!

3.Mai – Zuverlässigkeit


Opfere Gott Dank und erfülle dem Höchsten deine Gelübde;
Psalm 50,14
Wir nehmen uns oft Dinge vor und versprechen Gott auch gelegentlich etwas, obwohl wir bestimmt einen Großteil nicht halten können. Trotzdem habe ich in der Bibel noch nichts gefunden, das mir explizit sagt ich solle Gott nichts versprechen. Gott weiß auch sicher wie leicht wir aufzuhalten sind und eigentlich können wir ohne seine Hilfe kein Versprechen halten. Wenn wir aber versuchen für ihn zu leben und unsere Versprechen an ihn als hohe Priorität zu achten, wird er uns segnen und uns mit Sicherheit helfen, denn er hat auch gesagt, dass er uns nicht über unser Vermögen versucht. Letztendlich ist es also besser, sich viel vorzunehmen und viel zu träumen und viel für die Erfüllung der Träume zu beten, weil der Satan uns so wie so nicht aufhalten kann.
Vater, wir wollen dir zuverlässig dienen, auch wenn wir viel tun müssen um deinen Plan bzw. unsere Versprechen zu erfüllen. Schütze uns vor Ablenkungen und davor, unsere Versprechen und Träume aufzugeben. Amen!

Montag, 2. Mai 2016

2.Mai – Lernen

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Geh hin und sage zu meinem Knecht, zu David: So spricht der HERR: Du willst mir ein Haus bauen als Wohnung für mich?
2. Samuel 7,5
Mir ist in diesem Text aufgefallen, dass Gott hier tatsächlich eine rhetorische Frage verwendet. Für mich ist das ein Beweis, dass Gott auch will, dass wir uns in Wissenschaften weiterbilden. Ich denke wir kommen oft an einen Punkt, an dem wir denken könnten, wir sollten jetzt „24-sieben“ die Bibel lesen und beten, vielleicht noch ein bisschen zu anderen Menschen predigen und Predigern zuhören. Dabei vergessen wir ganz, dass wir in unserer Arbeitsstelle oder Schule den Menschen viel direkter begegnen können und diesen über längere Zeit ein Vorbild sein können. Wir sollten bereit sein von anderen Menschen, die Gott nicht kennen Dinge zu lernen, damit sie uns später genau so interessiert zuhören. Als Gottes Knechte können wir ihm überall dienen und es geht nicht darum ihm zuerst „ein Haus zu bauen“, indem wir ihn eine Zeit lang wie Eremiten suchen.
Vater, lass uns sehen, wie du uns, dort wo wir momentan sind, gebrauchen kannst, damit wir uns nicht gewaltsam aus unserer Situation befreien und deinen Plan für uns so einschränken. Hilf uns ein Vorbild in unserer Schule(/Arbeitsstelle) zu sein. Amen!