Vorwort

Wenn du viel zu tun hast, hast du bestimmt trotzdem mal eine Minute freie Zeit. Hier habe ich ein paar kurze Inputs für dich, die dir eine Stütze sein können, wenn du im Alltag ein vorbildhafter erfolgreicher Mensch sein willst. Ich gebe keine Garantie darauf, dass dieser Blog zu hundert Prozent die Wahrheit enthält, Fehler sind bekanntlich menschlich, oder, dass jedes der Worte in diesem Buch zu der Situation, in der du dich befindest, wenn du es liest, passt. Ich hoffe trotzdem, dass dir dieses Buch gefällt und dass es dich Gott näher bringt.
Gottes Segen und viel Erfolg wünscht
Simeon Weigel

Mittwoch, 21. September 2016

22. September – Stress mit dem Gewissen?


Wenn du sagst: Siehe, wir wussten nichts davon! - ist es nicht so: der die Herzen prüft, er merkt es, und der auf deine Seele achthat, er weiß es? Er vergilt dem Menschen nach seinem Tun.
Sprüche 24,12
Ich habe dieses Buch ja geschrieben, um dir jeden Stress zu nehmen. Das kann nur Gott tun, also wollte ich dir wohl zeigen wo es lang geht… Bei mir ist es oft so, dass der größte Stress entsteht, wenn mein Gewissen mir sagt, dass ich einen Fehler gemacht habe. Meistens geht es darum, jemandem von Jesus zu erzählen, was ich oft versäume. Falls es dir auch so geht, wirst du zwei Möglichkeiten haben: entweder du behauptest, es sei nicht so schlimm und beim nächsten mal würdest du es schon schaffen, oder du kehrst um, überwindest deinen Stolz und sprichst die Person doch noch an. Es mag sein, dass du „keine Zeit“ hast, doch es gibt keinen wichtigeren Termin als den, an dem du Menschen Gottes Liebe weitergibst. Also: wenn du weißt oder einfach fühlst, dass du eine Person ansprechen solltest, dann unterlasse es nicht sondern folge sofort! So sparst du dir viel von deinem guten Gewissen auf und musst weniger oft umkehren. Das spart auch Zeit.
Ich weiẞ, dass mein größter Auftrag die Mission ist. Lass mich aber in allen Dingen das Gute sehen und es ausführen, damit ich später nicht traurig werde, weil ich etwas verpasst habe. Auf deinem Weg verpasse ich nichts Gutes, also leuchte ihn bitte gut aus. Amen!

21. September – Gib die Wahrheit nicht aus!


Kaufe Wahrheit und verkaufe sie nicht, dazu Weisheit und Zucht und Verstand!
Sprüche 23,16
Weisheit ist ewas sehr wertvolles, doch die menschliche Weisheit ist vor Gott keine Weisheit. Wenn wir die Wahrheit erkennen wird sie uns frei machen, das sagt Jesus, aber wir können die Wahrheit gegen etwas eintauschen – Wahrheit verkaufen. Wenn wir das tun, werden wir nicht mer an sie glauben, was uns frei gemacht hätte. Wir merken gar nicht, wie schnell wir die Wahrheit oft eintauschen, wenn wir beginnen Gottes Wort zu bezweifeln, weil uns jemand von seiner Meinung überzeugen will. Wenn wir hingegen auch Weisheit haben, können wir diese einsetzen um falsche Aussagen zu erkennen und diese nicht anzunehmen. Egal was der Feind, die Lüge in Person, dir sagt: die Wahrheit, die Gott dir gibt, ist günstiger und bringt dir mehr; sie bringt Frieden und Freiheit, während der Teufel Unruhe gibt und dich fesselt. Du musst die Wahrheit kaufen – investiere Zeit um sie zu erkennen – während Lügen dir auf jedem Weg hinterhergeworfen werden. Wenn du dich auf Gottes Wort konzentrierst und einen stillen Ort aufsuchst, kannst du die Wahrheit erkennen und Lügen eliminieren, die von draußen in dein Herz eingedrungen sind.
Vater, ich kann in manchen Dingen die Wahrheit nicht mehr von der Lüge unterscheiden. Lass mich dein Wort verstehen. Ich befehle dem Feind jetzt zu schweigen und bitte dich, in mein Herz zu sprechen. Bitte, mach mich einig mit deinem Geist. Amen!

Dienstag, 20. September 2016

20. September – Schlechter Tausch


Sie vertauschten ihre Herrlichkeit mit dem Bild eines Stieres, der Gras frisst.
Psalm 106,20
Hast du schon mal Gras gefressen? Es schmeckt nicht und deshalb ist es auch nur bei Tieren beliebt. Du kannst dich leicht fragen, wie man ein Tier, das Gras frisst verehren kann, während du vergisst, dass du dein Auto verehrst. Vielleicht sagst du: „Ich verbringe mehr Zeit mit Gott als mit meinem Auto (du kannst hier irgendeinen Gegenstand oder ein Gefühl, vielleicht auch deine Ehre einsetzen, wenn er/sie/es dir viel bedeutet.)!“ - aber eigentlich regst du dich auf und wirst sogar von Gott abgelenkt, wenn jemand beginnt dein Auto zu zerstören. Sei dir bewusst: Es „trinkt“ Benzin, was nicht nur ungenießbar, sondern auch ziemlich giftig ist. Wenn wir verstehen, wie herrlich Gott ist, wie heilig und ehrbar er uns gemacht hat und wie gut das ist, was er uns gibt, dann werden wir nie mehr Schmerzen über den Verlust von irdischen Gütern empfinden. Handle nicht mit Herrlichkeit!
Vater, es ist eigentlich unglaublich, dass wir dir so untreu sind, obwohl du das beste bist, das wir haben und haben könnten. Erinnere uns bitte immer, bevor wir Fehler machen oder unsere Nerven und unser Herz Wertlosem zuwenden, dass es ein schlechter Tausch wäre. Amen!

Donnerstag, 15. September 2016

16. September – Hier ist der Herr!


Ringsherum 18 000 Ellen. Und der Name der Stadt heißt von nun an: Hier ist der HERR.
Hesekiel 48,35
Es geht um die neue Stadt, die ganz neu errichtet werden soll. Sie hat eine ganz neue Identität, auch wenn immer noch das gleiche Volk in ihr lebt. Die Stadt hat die Anwesenheit Gottes ist zentral gelegen und quadratisch – perfekt als Hauptstadt. Ich glaube, wenn wir in Gott neu geboren werden, kommen wir zu einer ähnlichen neuen Identität: wir sind mit Gott vereint, haben Autorität, Gunst bei Menschen und selbst wenn wir Feinde behalten, werden diese uns nichts anhaben können. Dieser Vergleich ist ermutigend und mindestens genau so schön ist es, zu sehen, dass wir auch eine Heimat in dieser Stadt bzw. in ihrem Herrschaftsbereich haben werden. Wir, die wir Gott gedient haben, sein Volk geworden sind und in seinem Reich Söhne und Töchter haben(geistliche Kinder), sollen genau wie das Volk Israel behandelt werden. Der Herr ist in dir, sei von seiner Freude erfüllt!
Jesus, du hast uns so perfekt gemacht, als du als unsere Fehler am Kreuz bezahltest. Wir halten diese Veränderung oft für eine Prozess mit relativem Fortschritt, doch du hast uns schlagartig absolut perfektioniert und geheiligt. Halleluja und vielen Dank!

Mittwoch, 14. September 2016

15. September – Du bist kein Schwächling!


Der Schmuck der jungen Männer ist ihre Kraft, graues Haar aber die Zierde der Alten.
Sprüche 20,29
Durch Gottes Segen, der einfach immer um uns ist, haben wir alle Vorteile, die es gibt: Wir sind weise wie Alte Menschen, listig wie Schlangen, rein wie Tauben und so kraftvoll und motiviert wie Jugendliche. Ich selbst bin Jugendlich und doch sind in meiner Altersklasse so viele unmotivierte und ungesunde Menschen. Sie mögen Durchschnittlich sein, aber oft begnügt man sich mit viel zu wenig. Ich ermutige dich und mich, jeden Tag motiviert, kraftvoll, weise, durchdrungen und richtig zu handeln, weil wir dazu in der Lage sind. Wir müssen uns nicht verstellen, einen inneren Schweinehund überwinden oder eine Zauberformel kennen – Jesus hat alles schlechte in uns überwunden, auch Müdigkeit, Demenz und Sünde und wir können ohne Angst behaupten, das wir heilig und gerecht sind. Du bist stark und perfekt in der Kraft des Herrn.
Danke, Papa, dass du mich so wunderbar gemacht hast. Ich mag hässlich gewesen sein, doch all das ist jetzt Vergangenheit. Ich gebe dir all meine Fehler und Sünden. Danke für deine Vergebung. Ich will in der gleichen Kraft, die Jesus hatte Leben und handeln. Amen!

14. September – Das ist ein Befehl!


"Tastet meine Gesalbten nicht an, tut meinen Propheten nichts Übles!"
Psalm 105,15
Wir sind Gottes Volk und damit Könige und Priester, nichts kann uns schaden, wenn wir dieses Geschenk in Anspruch nehmen. Wenn du betest, geht es dir auch oft so, dass du anfängst über irgendein Problem zu jammern? Eigentlich hast du dabei doch die Autorität, Engel zu befehligen, die dieses Problem beseitigen oder lösen. Es gibt keinen vernünftigen Grund, über Dinge zu trauern die anders als erwartet verliefen. Wenn wir in unserem eigenen Leben begonnen haben diese Einstellung umzusetzen – wir können Anfechtungen überstehen und Versuchungen und Krankheiten ablehnen – dann können wir für andere Christen und Menschen, die uns Autorität geben, beten, damit auch sie geheilt und von Gottes Liebe erfüllt werden. Falls wir Ängste haben oder irgendetwas oder jemanden vermissen, können wir trotzdem mit Gott wie mit einem Freund reden und unser Herz ausschütten. Bei Umständen, die uns schaden, können wir einfach in unserer Autorität die Lösung für jede Lage in Anspruch nehmen.
Vater, danke, dass du uns so viel gegeben hast und uns mit dir nichts fehlt. Ich nehme deinen Willen über mein Leben in Anspruch und befehle auch meine Gefühle dir an. Feind, fliehe aus meinem Körper und aus meinem Haus, du hast hier keinen Platz. Ich bin gesegnet und unantastbar für die Dunkelheit. Mein Licht soll scheinen. Amen!

Montag, 12. September 2016

12. September – Gott freut sich!


Der HERR erhebe sein Angesicht auf dich und gebe dir Frieden!
4.Mose 6,26
Wenn Gott sein Angesicht erheben muss um dich zu sehen muss er dich wohl hochachten. Ich kann mir nur vorstellen, dass Gott uns einfach auf ein Niveau bringt, auf dem wir weit über denen stehen, die Gott nicht kennen. Das ist dann der Grund warum Gott sein Angesicht erhebt wenn er auf uns sieht. Wenn er uns erhebt, dann erhebt er gleichzeitig seinen Blick und freut sich an uns. Es ist für uns ein Segen wenn Gott sich freut, denn wir sind mit ihm eins und teilen diese Freude. Wenn dieses Thema auch komplex ist, will ich, dass alle wissen: Gott freut sich über dich, wenn du zu ihm kommst – er freut sich immer – und über jeden Menschen, dem du erzählst wie groß Gott ist und der durch dein Zeugnis bewegt wird sich Gott zu nähern. Wir können uns immer Gott annähern, auch wenn wir nicht die gleichen Grundlagen haben wie andere Christen. Manchmal gibt es deshalb Streit und das ist schlecht – lasst uns Gott uns allen Personen mit Ehre begegnen, damit Freude sich bahnbricht.
Vater, mach uns eins, haben wir so oft gesagt und so oft haben wir diskutiert, obwohl du nicht diskutiert hättest. Gib uns eine Sicherheit über die Wahrheit, die verletzende Diskussionen unnötig macht. Lass uns dabei auch unsere Fehler im Gebet erkennen. Amen!