Vorwort

Wenn du viel zu tun hast, hast du bestimmt trotzdem mal eine Minute freie Zeit. Hier habe ich ein paar kurze Inputs für dich, die dir eine Stütze sein können, wenn du im Alltag ein vorbildhafter erfolgreicher Mensch sein willst. Ich gebe keine Garantie darauf, dass dieser Blog zu hundert Prozent die Wahrheit enthält, Fehler sind bekanntlich menschlich, oder, dass jedes der Worte in diesem Buch zu der Situation, in der du dich befindest, wenn du es liest, passt. Ich hoffe trotzdem, dass dir dieses Buch gefällt und dass es dich Gott näher bringt.
Gottes Segen und viel Erfolg wünscht
Simeon Weigel

Dienstag, 18. Oktober 2016

19. Oktober – Genial!


Verständiger bin ich als alle meine Lehrer. Denn deine Zeugnisse sind mein Überlegen.
Psalm 119,99
Es ist natürlich sehr lobenswert und verständig, Gottes Wort zu bedenken und darüber nach zu grübeln. Andererseits gibt Gott uns auch noch mehr Weisheit und Verstand, wenn wir sein Wort studieren und befolgen. Ich habe bis jetzt nie Stunden damit verbracht in der Bibel zu lesen, doch sie wurde mir sozusagen in die Wiege gelegt und war ein Teil meines täglichen Lebens, wie das Waschen und Zähneputzen. Und siehe da: Gott hat mich mit guten Leistungen gesegnet und bis jetzt ist es mir leicht gefallen diese zu erbringen. In diesem Schuljahr habe ich jedoch Zweifel bekommen, wie gut ich sein kann und meine Motivation ist auch nicht mehr unübertroffen. Trotzdem will ich daran festhalten, dass ich sogar nach menschlichen Maßstäben verständiger sein kann als meine Lehrer. Es geht hier nicht darum sich zu überheben und die Weltherrschaft ans sich zu reißen oder berühmt zu werden, weil man so schlau ist. Wir können viel mehr unser Potential ausschöpfen und Das in Anspruch nehmen, was uns die Bibel verspricht.
Jesus, ich bin nicht Albert Einstein oder irgendein Lehrer, sondern viel mehr ein von dir einzigartig und genial gemachter Mensch, der auch durch Intelligenz und Talente ein Zeugnis sein kann. Lass mich meine Möglichkeiten sehen und sie zur Wirklichkeit machen. Danke! Amen!

Sonntag, 16. Oktober 2016

17. Oktober – Gott rechnet mit dir!


Und die ganze Gemeinde sagte, dass man sie steinigen solle. Da erschien die Herrlichkeit des HERRN an dem Zelt der Begegnung allen Söhnen Israel.
4. Mose 14,10
Mose war einer der Männer Gottes, die manchmal an ihren Aufgaben verzweifelten, aber hier sehen wir wie Gott ihm beistand. Offensichtlich wurde er nicht gesteinigt, sondern Gott wollte das Volk töten und ihn allein am Leben lassen, damit er ein neues Volk gründen sollte. Gott wusste, dass Mose ihm von ganzem Herzen folgte und deshalb vertraute Gott Mose – Er vertraut auch dir heute, dass du seinen Auftrag ausführen kannst und das kannst du, auch wenn du es bis jetzt nie geschafft hast oder dich an keine Erfolge erinnern kannst, weil tausende Stimmen in deinem Kopf dich verdammen wollen. Mose war in körperlicher Gefahr und Gott konnte ihm helfen – Gott kann dir auch deine Zweifel und Ängste nehmen. Dann kannst du sogar, wie Mose und auch Jesus, für deine Feinde um Gnade beten und du wirst siegreich sein. Vertraue und lass dich weiter von Gott leiten!
Danke, dass ich für dich so wertvoll bin und dass du dir keinen Plan B gemacht hast, der mich ersetzt, wie ein Klon, wenn ich dir nich folge. Du vertraust mir wie ich den mathematischen Gesetzen und stehst hinter mit, wenn es mir schwer fällt. Nichts kann uns trennen. Halleluja!

Samstag, 15. Oktober 2016

16. Oktober – Entscheide dich!


Aus demselben Mund geht Segen und Fluch hervor. Dies, meine Brüder, sollte nicht so sein!
Jakobus 3,10
Immer wieder passiert es mir, dass ich zum Beispiel einige perverse Gedanken zulasse und weniger radikal werde. „Man muss ja nicht so streng sein und man braucht sich nicht zu stressen!“ - so lautet dann meine Ausrede, aber so soll das nicht sein! → Mein Verhalten sollte in keinem Fall eine gespaltene Persönlichkeit darstellen, sondern zeigen, dass ich von Gott zu einem neuen Menschen gemacht wurde. Es gibt Wahrheit und Lüge, die Sünde und das Gute, Gott und den Feind – du musst dich entscheiden, denn es gibt eigentlich nicht einmal eine Kreuzung zwischen dem Weg der Wahrheit und dem der Lüge – keine Berührpunkte, keine Möglichkeit ein „semi-Christ“ zu sein. Und wenn du es versuchen würdest, würde es dir nicht helfen. Entscheide dich und sei radikal!
Jesus, zeige mir den richtigen Weg und lass mich niemals davon abkommen. Gib mir bitte Menschen, die mich gut beraten und beeinflussen können, damit ich deine Willen tun kann. Ich will dein Freund sein, genau so treu wie du, durch deine Kraft. Amen!

Freitag, 14. Oktober 2016

15. Oktober – auf Gottes Weg geleitet


Da sprach Petrus, erfüllt mit Heiligem Geist, zu ihnen: Oberste des Volkes und Älteste!
Apostelgeschichte 4,8
Petrus hatte im Glauben mit Vollmacht einen Gelähmten geheilt und wurde nur dafür angeklagt, Johannes war auch dabei. Ich wäre wahrscheinlich ärgerlich gewesen, wie ich das letzte mal ziemlich zornig wurde, als man mich rügte, weil ich das Evangelium in der Schule verkündet hatte. Ich war nicht ausgerastet, aber einverstanden war ich auch nicht und ich wollte lieber schweigen, als etwas Falsches zu sagen. Petrus, erfüllt mit dem Heiligen Geist – das ist doch schon einmal eine Gemeinsamkeit zwischen uns und ihm, denn Gott gibt uns doch seinen Geist wenn wir ihn darum bitten. Warum es dann nicht gleich funktioniert? - wir haben es wohl einfach nicht kapiert. Wir müssen wissen, dass wir in der Lage sind durch Wort und Tat ein Zeugnis zu sein, selbst gegenüber denen, die uns genau das verbieten wollen. Das heißt nicht das wir jemanden manipulieren können oder Andere bedrängen sollen. Aber wir können gemäß Gottes Wort handeln, weil der Heilige Geist mit uns ist. So sprach Petrus seine Feinde, mit Ehre und Ruhe an, weil er sie nicht hasste. Nimm ihn zum Vorbild und lasse dich vom Heiligen Geist leiten. Du wirst es schaffen.
Jesus, du hast uns den Heiligen Geist gegeben, damit wir dein Wort immer haben, auch wenn es nicht 3-Dimensional da ist. Ich will, dass diese Beziehung Gestalt und Auswirkungen in meinem Leben hat. Bitte nimm alles weg, was mich noch hält. Amen!

Mittwoch, 12. Oktober 2016

13. Oktober – Habe ein Ziel!


Wenn keine Offenbarung da ist, verwildert ein Volk; aber wohl ihm, wenn es das Gesetz beachtet!
Sprüche 29,18
Ich verstehe ein Gesetz nicht unbedingt als Offenbarung und hier steht ja, dass es gut ist das Gesetz zu beachten, unabhängig ob es eine Offenbarung darüber hinaus gibt. Wenn das Gesetz nicht selbst DIE Offenbarung ist, heißt das für mich Folgendes: selbst, wenn ich kein Wort aus Gottes Mund akkustisch höre, kann ich das Richtige tun, indem ich mich an die Bibel halte. Falls wir die Offenbarung als das Verstehen des Gesetzes sehen bedeutet dieser Vers noch etwas Zweites: nur wenn wir Gottes Wort kennen und verstehen, können wir den richtigen Weg finden. Beides widerspricht sich nicht. Lasst uns Gottes Wort kennenlernen und danach leben, solange wir keine weiteren Instruktionen von ihm hören. Wenn wir eine neue Offenbarung erhalten können wir sie dann an der Bibel schnell überprüfen und werden weiterhin zielsicher sein.
Danke, Vater, dass ich durch dich ein Ziel vor mir habe, das ich erreichen kann. Lass mich nicht wieder ziellos werden, sondern immer voran gehen. Bitte, demütige mich, wenn ich dachte, du hättest nicht genug für mich und lass mich deine großen Geschenke sehen. Amen!

Dienstag, 11. Oktober 2016

12.Oktober - Werde praktisch!


Spötter versetzen eine Stadt in Aufruhr, Weise aber wenden den Zorn ab.
Sprüche 29,8
Krieg haben die Wenigsten von uns schon erlebt, aber Streit kommt ziemlich schnell auf, wenn Menschen da sind. Oft wird auch jemand ausgeschlossen oder gemobbt und es kommt manchmal zu Gewalt. Ich denke das hat jeder in irgendeiner Ausprägung erlebt – also haben wir auch Menschen in unserer Umgebung, die Zuneigung und Liebe brauchen. Ich will für sie gerne ein freundliches Wort haben, doch da beginne ich wieder einige Personen auszusortieren, weil sie mir nicht sympathisch sind. Es ist wichtig zu lernen, dass jeder von Gott gleichermaßen geliebt wird und dass jeder das Blut Christi wert ist. Nur so können wir wirklich menschlich handeln, nicht nach dem Aus- oder Ansehen urteilen, sondern viel mehr Gottes Sicht haben, in der jeder Mensch ein Abbild Gottes ist. Diese Wahrheit ist wunderbar und manchmal zweifle ich selbst daran, dass Gott so aussieht. Aber irgendwo hat jede Person große Schönheit, so zerstört und verborgen sie auch sein mag. Beginne den Streit zu Schlichten, indem du gegen Niemanden kämpfst, sondern jeden ermutigst und für sie alle betest. Das ist wirklich weise.
Jesus, du hast niemanden verurteilt und wir müssen es auch nicht tun. So weit es an uns liegt, soll es überhaupt keinen Streit mehr geben, weil wir weise genug sind um jedem „Spötter“ mit Liebe zu begegnen, damit er auch dein Kind wird. Bitte, hilf uns dabei. Amen!

Freitag, 7. Oktober 2016

8. Oktober – Bitte


Als dieser Petrus und Johannes sah, wie sie in den Tempel eintreten wollten, bat er, dass er ein Almosen empfinge.
Apostelgeschichte 3,3
Jesus hat gesagt, wenn wir ihn um etwas bitten, werden wir es erhalten. Der Bettelnde bekam etwas viel besseres als er erwartet hatte, aber er war sicherlich nicht traurig, dass er kein Geld bekommen hatte. Er hatte eine Bitte geäußert und sie war übererfüllt worden. Ich will Gott öfter meine offenen Hände hinhalten – im Geist, nicht unbedingt körperlich – weil ich weiß, dass er sie füllen oder nehmen wird. Wenn er meine Hände nimmt anstatt sie zu füllen, wird er mich aufrichten und heilen, damit ich selbst mir das nehmen kann, um das ich früher bitten musste. Vielleicht werde ich auch sehen, dass ich dass, worum ich gebeten hatte, gar nicht brauche. Auf jeden Fall werden meine Hände nicht unberührt bleiben, wenn ich sie zu Gott ausstrecke. Er ist nicht wie ein Mensch, der mich einfach ignoriert oder über mich hinwegsieht, weil ich Fehler gemacht habe. Jesus hat dafür bezahlt, dass ich nicht mehr Opfer von Krankheiten und Sünde bin sondern viel mehr ein Helfer für die, die jetzt noch in den Fängen des Teufels gefesselt sind. Ich darf voller Vertrauen um jeden Segen bitten, der mir jetzt noch fehlt, denn mir soll nichts mangeln. Halte die Hände offen!
Vater, du bist unser Vater und gibst uns was wir brauchen unabhängig davon ob wir es gemäß unserer Taten verdient hätten. Ich öffne meine Hände für dich, damit du das Beste aus meiner Situation machen kannst. Bitte, stille meinen Durst nach mehr von dir. Amen!