Vorwort

Wenn du viel zu tun hast, hast du bestimmt trotzdem mal eine Minute freie Zeit. Hier habe ich ein paar kurze Inputs für dich, die dir eine Stütze sein können, wenn du im Alltag ein vorbildhafter erfolgreicher Mensch sein willst. Ich gebe keine Garantie darauf, dass dieser Blog zu hundert Prozent die Wahrheit enthält, Fehler sind bekanntlich menschlich, oder, dass jedes der Worte in diesem Buch zu der Situation, in der du dich befindest, wenn du es liest, passt. Ich hoffe trotzdem, dass dir dieses Buch gefällt und dass es dich Gott näher bringt.
Gottes Segen und viel Erfolg wünscht
Simeon Weigel

Freitag, 29. Juli 2016

29. Juli – Umgehe den Machtkampf!


Ihr aber nicht so! Sondern der Größte unter euch sei wie der Jüngste und der Führende wie der Dienende.
Lukas 22,26
Respekt! - Dienen! - Schon wieder? Denkst du auch, dass es sehr anstrengend ist sich unterzuordnen und zu dienen? - das ist es natürlich und es ist bestimmt auch nicht das, was wir uns wünschen. Ich will regieren und du? Aber ist dir schon einmal aufgefallen, dass Politiker und Chefs gar nicht wenig Arbeit haben – du könntest vielleicht ein wenig mehr Entspannung bei einem Diktator erwarten. Ich denke, dass es einfach einfacher ist, zu dienen als zu herrschen, weil du den Wünschen anderer Folgen kannst und weil du nicht in Machtkämpfe verwickelt wirst. Natürlich dürfen wir stellvertretend für Jesus über den Teufel und seine Dämonen regieren und sie vertreiben, aber je tiefer wir uns unter Gottes Plan in seinem Wort beugen, desto besser wird uns alles gelingen. Lass dich nicht verführen, wenn du denkst du könntest dich über jemanden erheben. Für mich ist das auch nicht einfach, doch lass uns gemeinsam diese Herausforderung des Dienens und der Ehre annehmen. Es steckt ein großer Segen dahinter.
Danke, dass wir keinen Machtkampf mehr kämpfen müssen, wenn wir dir dienen, weil du schon alles und jeden besiegt hast. Wenn wir unter deiner Hand leben, schützt du uns noch mehr als ein Löwe es könnte, Vater, und wir dürfen an deiner Macht teil haben. Bitte, gib uns Demut. Amen!

Donnerstag, 28. Juli 2016

28. Juli – Lecker


28. Juli – Lecker

Der Gerechte hat zu essen bis zur Sättigung seiner Seele, aber der Leib der Gottlosen bleibt leer.
Sprüche 13,25
Wunderbar – wir sind gerecht → wir bekommen genug zu essen – ist es das, was dieser Satz aussagt? Ich habe schon manchmal ernsthaft darüber nachgedacht, ob ich überhaupt noch etwas essen sollte außer dem Wort Gottes, aber obwohl dieses uns erfüllt, sind die Speisen „aus Fleisch und Blut“ doch noch lecker und auch gut. Trotzdem sagt Salomo nicht, dass der Körper gesättigt wird – hier wird die Seele gesättigt und der Körper kann dabei sogar leer ausgehen. Das Problem der Gottlosen ist nicht der leere Magen sondern die Leere in der Seele, denn den leeren Magen können wir auch haben. Wenn wir von Gottes Wort immer mehr erfüllt werden, werden wir die Möglichkeit haben auch Nahrung zu empfangen, die unseren Körper befriedigt, selbst wenn andere in unserer Umgebung keine Nahrung haben. Gott wird uns versorgen: Körper, Seele, Geist. Aber der Körper wird uns nicht mehr lange das wichtigste sein, was uns befähigt unser eigenes Essen Einem zu geben, der es vielleicht sogar weniger dringend braucht und Menschen so zu lieben, wie Gott sie liebt. Lasst uns Gottes Herrlichkeit schmecken und diese Kraft erhalten.
Du bist der größte Versorger und der, der uns die wichtigsten Dinge gibt, Vater, lass uns erkennen, wie unendlich du bist und dass du die Naturgesetze übersteigst. Lass uns schmecken, wie köstlich dein Wort ist, damit wir nicht versuchen unsere Seele anders zu sättigen. Amen!

Dienstag, 26. Juli 2016

26. Juli – Dort geboren?

Der HERR wird schreiben beim Verzeichnen der Völker: Dieser ist dort geboren. //
Psalm 87,6
Wir könnten jetzt fragen, wie alle Menschen dort, in Zion, geboren sein können. Doch es muss ja wahr sein, wenn selbst Gott es bezeugt. Wir wissen ja, dass Jesus dort für uns gestorben ist und wir durch ihn neues Leben empfangen haben – so hat sich diese Verheißung erfüllt, denn alle die neu geboren wurden sind mit Chrisus gestorben und auferstanden – in Zion. Es ist doch wunderbar, dass wir eine wahrhaftig geänderte Heimat in Gottes Reich haben. Der Ursprung alles Lebens ist dort, wo Gott ihn hingesetzt hat, in Zion. Da das Reich Gottes und sein Tempel nun in uns sind, muss auch sein Leben in uns sein und wir werden zu seinem Volk gezählt werden. Wenn diese Aussagen stimmen können nur Menschen verzeichnet werden, die Gottes Leben empfangen haben und wir dürfen dazu beitragen, dass Menschen ihre Erlösung „abholen“.
Vater, ich danke dir, dass du meine Identität geändert und mich zu einem neuen – nun wahrhaftigen – Menschen, gemacht hast. Ohne deine geistliche Geburt, die Jesus ermöglicht hat, wäre ich nicht wirklich lebendig. Lass andere dieses Leben sehen. Amen!

Montag, 25. Juli 2016

25. Juli – Stabil


Und Jojada schloss den Bund zwischen dem HERRN und dem König und dem Volk, dass sie das Volk des HERRN sein sollten, und auch zwischen dem König und dem Volk.
2. Könige 11,17
Wir Menschen sind oft sehr sprunghaft und wenn wir eine neue Idee haben, geben wir gerne mal einen älteren Traum auf. Zum Beispiel komme ich manchmal nicht dazu eine Andacht hier in dieses Buch zu schreiben, weil ich die Zeit nehme, um ein Bild zu malen. Natürlich ist es nicht schlecht, etwas neues anzufangen, aber ich denke als Christen sind wir ein besseres Vorbild, wenn wir eine Sache durchziehen und uns nicht davon abbringen lassen und das tat Jesus ja auch. Wenn wir uns also einer neuen Idee widmen sollten wir entscheiden, dieses Projekt entweder ganz oder gar nicht zu bearbeiten. Wir werden, wenn wir das als festen Plan beschlossen haben, nicht mehr darüber grübeln müssen, ob wir es nun wieder abbrechen sollen. Wenn wir tatsächlich ein falsches Ziel verfolgt haben und Gott uns sagt, dass wir davon ablassen sollen, können wir natürlich immer noch die Prioritäten verschieben. Triff Entscheidungen und frage Gott vorher, damit diese sinnvoll und dauerhaft sind.
Du, Vater, gibst uns die Möglichkeit, das Richtige zu tun und unsere Talente für dich zu nutzen. Oft sind wir so inkonstant und ändern unsere Meinung andauernd – verändere das, bitte. Amen!

Donnerstag, 21. Juli 2016

21. Juli – Der Feind unterliegt!


...und ich will sie vermindern, so dass sie nicht mehr über die Nationen herrschen. Und sie sollen für das Haus Israel nicht mehr zum Anlass für falsches Vertrauen werden, das Schuld in Erinnerung bringt, wenn die Israeliten sich zu ihnen hinwenden.


Hesekiel 29,15b-16a
Der Feind, der mit den Ägyptern ganz gut verglichen werden kann, wurde von Gott in seiner Macht insofern vermindert, dass wir nun die Macht von Gott erhalten haben, ihn abzuwehren. Die Israeliten zu ihrer Zeit wollten jedoch immer wieder Bündnisse mit Ägypten eingehen, die letztendlich trügerisch waren – auch wir machen heute den gleichen Fehler und gehen Kompromisse ein, die uns nur schaden. Wir sympathisieren mit dem Teufel, weil wir denken, dass er uns etwas geben kann, dass wir bei Gott nicht bekommen. Wir bekommen auch andere Dinge von ihm, doch diese sind für uns hinderlich. Weil wir die Macht haben über den Teufel zu befehlen, sollten wir also nichts weiter tun, als ihn abzuweisen. Es gibt keinen Grund uns ihm zu unterwerfen, denn er hat über uns keine Macht. Nutze deine Autorität und vertreibe Satan.
Danke, dass du uns stärker machst als der Feind es ist und uns deine Heeresmacht zur Verfügung stellst. Vater, wir wollen sehen, wie der Feind vor uns flieht. Danke, dass wir wieder ungeteilte Gemeinschaft mit dir haben können, weil der Teufel unterliegt. Amen!

Mittwoch, 20. Juli 2016

20. Juli – Wir bekommen alles Gute!


Denn Gott, der HERR, ist Sonne und Schild. Gnade und Herrlichkeit wird der HERR geben, kein Gutes vorenthalten denen, die in Lauterkeit wandeln.
Psalm 84,12
Oft sind wir so unzufrieden und entdecken doch gar nicht alles, was Gott uns geben möchte. Wir denken vielleicht: Was haben wir jetzt von Gottes Gnade, warten wir nicht nur noch auf unseren Tod und das darauffolgende Leben? Aber Gott gibt uns Herrlichkeit, die auch als Ehre übersetzt wurde, und selbst, wenn wir diese erst später erhalten würden, wird der Herr uns nichts gutes vorenthalten. Wir sind oft sehr ängstlich, wir könnten etwas verpassen, doch wenn wir and die Bibel glauben und diese Aussage kennen sollte unsere Furcht schwinden, Gott alles zu geben, denn wir verpassen nichts. Wenn wir Gott nicht folgen und versuchen uns durchzumogeln, verpassen wir garantiert etwas, weil wir nicht in Lauterkeit wandeln. Lass dich von Gott leiten und wisse du verpasst nichts, auch wenn du weltliche Vorsätze nicht erfüllen kannst – eines Tages wirst du nicht mehr von Gott weg wollen und vielleicht wirst du sogar verstehen, was an deinem Gehorsam so gut war.
Lass uns sehen wie perfekt dein Plan für unser Leben ist oder schenke uns Vertrauen. Vater, du erfüllst alle deine Versprechen und wir bekommen was wir brauchen. Vergib mir, dass ich so undankbar war. Danke, für all den Segen, den ich habe. Amen!

Dienstag, 19. Juli 2016

19. Juli – Lebensfeindlich?


 

Auch der Vogel hat ein Haus gefunden und die Schwalbe ein Nest für sich, wo sie ihre Jungen hingelegt hat - deine Altäre, HERR der Heerscharen, mein König und mein Gott!
Psalm 84,4
Ein Altar ist ein Ort auf dem Tiere und in Extremfällen auch Menschen geopfert werden und deshalb scheint es vielleicht absurd, dass die Schwalbe dort ihr Nest baut. Opfer werden hier mit Leben in Verbindung gebracht und wenn wir auch nicht immer Spaß daran haben etwas zu opfern, letztendlich sind Opfer nicht lebensfeindlich, so der Plan. Wenn ein Opfer gebracht wird, dann immer um etwas wichtigeres zu schützen oder wiederherzustellen, vielleicht sogar um etwas neues zu erschaffen. Wenn ein Gott seinen Sohn opfert, dann ist dieser Tod ein Tod der uns allen Freiheit und Leben gibt, die Verbindung zu Gott wird wiederhergestellt. Vielleicht sollten wir uns tatsächlich mit dem „Altar“, der kann unterschiedlich aussehen, anfreunden und Bereiche betreten, die außerhalb unserer Komfortzone liegen, um anderen Menschen das Evangelium zu bringen. Dort, am Altar, werden neue Krieger Gottes geboren.
Wir sind oft so schreckhaft und trauen uns nicht etwas für dich aufzugeben, als wärst du nicht seriös, Jesus. Vergib uns und lass uns bereit sein so wie du unser Leben für die zu geben, die dich nicht kennen und kein ewiges Leben haben. Amen!